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McAllister und die Grünen
Zitat:
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) will bei der Suche nach einem Atomendlager den Druck auf die künftige grün-rote Koalition in Baden-Württemberg erhöhen. Dort soll Winfried Kretschmann der erste grüne Ministerpräsident Deutschlands werden. McAllister sagte am Donnerstag im Landtag in Hannover, Kretschmann solle dann konkrete Vorschläge zu Endlager-Standorten in seinem Bundesland machen. Dadurch würde die Glaubwürdigkeit der Grünen erhöht. Die Partei fordert eine bundesweite Suche nach Atomendlager-Standorten und die Aufgabe Gorlebens als mögliche Lagerstätte für hoch radioaktiven Müll.
Quelle: DPA
Ach, auf einmal...
Bis Fukushima hatte doch Schwarz-Gelb die Suche nach anderen Endlagerstätten ausgeschlossen? Da wurden doch in Hannover sogar Gutachten gefälscht, um Gorleben zu ermöglichen.
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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
Zitat:
Original von Grubendol
Ach, auf einmal...
Bis Fukushima hatte doch Schwarz-Gelb die Suche nach anderen Endlagerstätten ausgeschlossen? Da wurden doch in Hannover sogar Gutachten gefälscht, um Gorleben zu ermöglichen.
du schreibst hier völlig wiedersprüchlichen unsinn und bist dir dabei auch noch der sache bewusst. schade, hätte mehr von dir erwartet - auch wenn du kein schwarzer bist.
Oh nein, es war Beschlusslage von Schwarz-Gelb, dass erst nach Alternativen gesucht wird, falls sich Gorleben als ungeeignet erweisen würde.
Oder, wie ich am 19.09.2010 um 18:24 geschrieben habe:
Zitat:
In der Atomfrage wurde schon immer gelogen und betrogen, weil die entsprechenden politischen Entscheidungsträger schon immer von der Atomindustrie gekauft waren.
Wir haben gehört und gelesen, wie Gorleben aus ideologischen Gründen von der damaligen CDU-Landesregierung wegen der Nähe zur ehemalige Zonengrenze ausgewählt worden ist, nicht deswegen, ob der Ort geologisch geeignet ist oder nicht. Insofern gehen die Lügen im neuen Merkelschen Atomkonzept weiter, wenn behauptet wird, Gorleben würde "ergebnisoffen" geprüft. Eine ergebnisoffene Prüfung aber kann es logischerweise nur geben, wenn auch alternative Standorte geprüft werden.
Bayern geht natürlich nicht, das ging schon 1980 bis 1989 im Fall der WAA Wackersdorf nicht. Heute, nach dem Absturz der CSU in der Gunst ihrer bayrischen Stammwähler, geht das natürlich noch viel weniger. Jeder Ministerpräsident eines Bundeslandes, der sich heutzutage auf eine Standortprüfung in seinem Land einlassen würde, hätte seine politische Zukunft verspielt.
Mit dem Endlager Gorleben aber steht und fällt die Verlängerung der Laufzeiten. Ohne Endlagerstätte für den Atommüll sind alle deutschen AKWs illegal, alle Betriebsgenehmigungen hinfällig, und die Gerichte werden auch zunehmend so entscheiden, wenn immer offensichtlicher wird, dass Gorleben nicht sicher ist und nicht die Anforderungen des Atomgesetzes erfüllt.
http://www.niederelbe-forum.de/wbblite/thread.php?threadid=5549&sid=
Deshalb ist McAllisters Ansinnen politisch so durchschaubar, warum hat er in der Vergangenheit nicht andere Ministerpräsidentenkollegen auch in unionsregierten Ländern dazu aufgefordert, nach alternativen Standorten für das Endlager zu suchen?
Mit einem Mal, weil da jetzt ein grüner MP ist, soll in BW eine Endlagerstätte gesucht werden?
Was soll die Botschaft sein?
Wenn ihr Grün wählt, kommt das Endlager zu euch
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Zitat:
Original von Grubendol
Deshalb ist McAllisters Ansinnen politisch so durchschaubar, warum hat er in der Vergangenheit nicht andere Ministerpräsidentenkollegen auch in unionsregierten Ländern dazu aufgefordert, nach alternativen Standorten für das Endlager zu suchen?
Mit einem Mal, weil da jetzt ein grüner MP ist, soll in BW eine Endlagerstätte gesucht werden?
Was soll die Botschaft sein?
Wenn ihr Grün wählt, kommt das Endlager zu euch
Das hat mich auch gewundert, ich habe ja selbst mit Öttinger gesprochen, für ihn war selbst die Suche nach einen Endlager ausgeschlossen.
Aber jetzt verlangt er es, ich verstehe es selbst nicht, ich würde ihn bitten doch mal bei den Bayern anzufragen.
Das macht er aber nicht.
Und noch etwas, es ist richtig, das die CDU Regierung in Bund und Land verschiedene Gutachten hat umschreiben lassen, damit das gewünschte Anliegen bestätigt wird.
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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.
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