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Pilotprojekt / Hier dürfen nur Muslime Geschäfte machen
Jetzt ist raus, was in den leerstehenden Räumen im Krummholzberg 8 in Harburg entstehen soll: In dem ehemaligen Restaurant "Schamata" will die neue Mieterin nach eigenen Angaben das "erste islamische Center in Hamburg" eröffnen. Hierfür werden jetzt auf einem großen Plakat im Geschäft selbst und im Internet Geschäftspartner gesucht. Allerdings gilt diese Offerte nicht für alle, sondern nur für Muslime. Mit Unbehagen reagiert unter anderem die Harburger CDU: Sie kritisiert diese "bewusste Abgrenzung" scharf.
http://www.han-online.de/Harburg-Stadt/article86443/Hier-duerfen-nur-Muslime-Geschaefte-machen.html
Irgendwie kommt mir so eine Abgrenzung aus einem anderen Forum bekannt vor .
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Gegen Rassismus und Menschenverachtung
Klingt nicht gefährlich:
Zitat:
Türkisches und internationales Flair erwartet Sie im Schamata.
Ob Sie schlemmen oder einen Cocktail zu sich nehmen wollen - in diesem Haus finden Sie eine große und reichhaltige Auswahl. Rund 50 verschiedene Cocktails werden nach Bestellung frisch gemixt - ob fruchtig oder heiß, ob mit oder ohne Alkohol - die Spezialisten vom Schamata verstehen ihr Handwerk. Die Speisen sind international gehalten und umfassen Angebote aus der deutschen, der italienischen und aus der türkischen Küche. Speisen mit Fisch und vegetarische Gerichte sind ebenfalls im Angebot. Jedes Wochenende erwarten Sie Musik und Bauchtanz im Schamata. In der Woche sollte man sich die After-Work-Partys nicht entgehen lassen. Für Festlichkeiten bis 200 Personen kann man das Haus auf Wunsch komplett anmieten.
http://www.schamata.de/
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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
RE: Pilotprojekt / Hier dürfen nur Muslime Geschäfte machen
Zitat:
Original von Dreikatendeich
Jetzt ist raus, was in den leerstehenden Räumen im Krummholzberg 8 in Harburg entstehen soll: In dem ehemaligen Restaurant "Schamata" will die neue Mieterin nach eigenen Angaben das "erste islamische Center in Hamburg" eröffnen. Hierfür werden jetzt auf einem großen Plakat im Geschäft selbst und im Internet Geschäftspartner gesucht. Allerdings gilt diese Offerte nicht für alle, sondern nur für Muslime. Mit Unbehagen reagiert unter anderem die Harburger CDU: Sie kritisiert diese "bewusste Abgrenzung" scharf.
http://www.han-online.de/Harburg-Stadt/article86443/Hier-duerfen-nur-Muslime-Geschaefte-machen.html
Also, ich weiß nicht, ob hier nicht schon das Antidiskriminierungsgesetz greift. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass das doch deren Sache ist. Wenn ein bekennender Atheist beispielsweise einen alten stillgelegten Bahnhof kaufen würde um dort Verkaufs-/Geschäftsflächen zu vermieten, die er aber nur an Geschäftsleute vergeben würde, die Attheisten sind und sich von jeglicher Religion distanzieren, wäre dass doch auch seine Sache.
Ob es aber gut ist, dass sich viele Muslime, vor allem unter den Türken, nach wie vor absondern und in ihren Moscheen und türkischen Clubräumen nur den Kontakt untereinander suchen, ist eine andere Frage. Mit der vielzitierten integration hat das wenig zu tun.
Trotzdem, ich finde, dass grundsätzlich nichts dagegenspricht, dass bei Euch der "erste islamische Center in Hamburg" errichtet wird, in dem auschließlich Muslime ihre Waren feilbieten dürfen.
Schau mal, in Ihlienworth kam ich seinerzeit in den Markt der Landfrauen nicht rein, weil ich kein landwirtschaftlicher Erzeuger bin! Ebensowenig durfte ich auf grünen Mäkten verkaufen.
Also, ich denke, dass das nicht das eigentliche Problem ist. Wichtiger wäre, das wir uns im "allgemeinen Leben" einander öffnen - und uns nicht gegeneinander abschotten! Hier sind aber sicherlich in der Vergangenheit von Seiten der Deutschen bzw. der Christen viele Fehler begangen worden.
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Liebe Grüße
Günter
Firdaus-Center
Im Fokus des Staatsschutzes
Die Scheiben sind immer noch mit Zeitungen verhüllt. Im Schaufenster am Krummholzberg hängt auch noch die schwarze Fahne mit dem islamischen Glaubensbekenntnis. Daneben der Aufruf an Glaubensbrüder- und schwestern, im Firdaus-Center Gewerbeflächen zu mieten. Einen Blick hinter die verhüllte Fassade will jetzt auch der Hamburger Verfassungsschutz werfen: "Wir müssen die Entwicklung im Auge behalten", so deren Leiter Manfred Murck.
http://www.han-online.de/Harburg-Stadt/article86766/Im-Fokus-des-Staatsschutzes.html
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Gegen Rassismus und Menschenverachtung
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