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Geschrieben von Günter am 27.12.2009 um 16:30:

RE: Politische Audsrichtung...

Zitat:
Original von Michael111
Zitat:
Original von Iascan

Zitat:
Original von Michael111
Ja freilich, das ist vollkommen klar! Wem sagst Du das?! Ich symphatisiere ja aber auch gar nicht mit den REPS, geschweige denn mit der NPD, sondern ich symphatisiere hauptsächlich mit der Linkspartei, z. T. auch mit den GRÜNEN.


Irgendwie ist deine politische Ausrichtung auch dir selbst nicht recht klar.



rotes Gesicht

Doch, doch! Sie ist mir selber sehr wohl klar. Euch vielleicht nicht, darum nochmal: Ich verabscheue Rechtsextremisten bzw. Rechtsradukale und bin eher linksliberal eingestellt, kann aber Menschen, die rechtskonservativ denken, z. T. verstehen.


Was sind denn Schönhubers REPs anders als rechtradikal???

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von Nautilus am 27.12.2009 um 16:30:

Damit ihr mal wieder zum Thema zurueckkommt:


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Wir gehen mit der Welt um als hätten wir eine zweite im Keller


Geschrieben von Michael111 am 27.12.2009 um 16:42:

RE: Politische Audsrichtung...

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Michael111
Zitat:
Original von Iascan

Zitat:
Original von Michael111
Ja freilich, das ist vollkommen klar! Wem sagst Du das?! Ich symphatisiere ja aber auch gar nicht mit den REPS, geschweige denn mit der NPD, sondern ich symphatisiere hauptsächlich mit der Linkspartei, z. T. auch mit den GRÜNEN.


Irgendwie ist deine politische Ausrichtung auch dir selbst nicht recht klar.



rotes Gesicht

Doch, doch! Sie ist mir selber sehr wohl klar. Euch vielleicht nicht, darum nochmal: Ich verabscheue Rechtsextremisten bzw. Rechtsradukale und bin eher linksliberal eingestellt, kann aber Menschen, die rechtskonservativ denken, z. T. verstehen.


Was sind denn Schönhubers REPs anders als rechtradikal???



Nun, wie ich neulich schon ausführte, gibt es zwischen Rechtskonservativ (wozu die REPs zuzurechnen sind) und den Rechtsextremen bzw. Rechtsradikalen einen Unterschied. Ich will Euch diesen auch versuchen zu erläutern:

Also Rechtskonservative stehen auf dem Boden des Grundgesetzes und schätzen und achten dieses; Rechtsradikale bzw. Rechtsextremisten (wie z. B. die NPD) wollen die Gesellschaft insofern verändern, als daß sie u. a. das Grundgesetz aufgeben wollen (was ihnen freilich nur dann gelingen wird, wenn sie nach einer für sie extrem guten Wahl an die Macht kämen, und das ist momentan ja noch eher unwahrscheinlich).

__________________
Einen lieben Gruß von


Michael


Geschrieben von Lui am 28.12.2009 um 03:11:

Zitat:
Original von Nautilus
Damit ihr mal wieder zum Thema zurueckkommt:


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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von Lui am 28.12.2009 um 03:12:

großes Grinsen großes Grinsen Nicht schlecht.

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Geschrieben von Grubendol am 28.12.2009 um 10:06:

Zitat:
Zwitserse kerk zet minaretten rond kindje Jezus
http://www.hln.be/hln/nl/959/Bizar/article/detail/1045839/2009/12/23/Zwitserse-kerk-zet-minaretten-rond-kindje-Jezus.dhtml

Bild:
http://www.hln.be/static/FOTO/pe/10/5/3/media_xl_3163263.jpg?20091223161916

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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!


Geschrieben von Michael111 am 28.12.2009 um 15:40:

@Max1995

@Max1995


Ich habe persönlich freilich nichts dagegen, daß Du diese Karikatur mit dem Schweizer noch ein zweites Mal hier postest.

Aber mich einfach zu übergehen mit meiner sachlich klar nachweisbarer Ausführung, warum und inwiefern sich der Rechtsradikalismus vom Rechtskonservatismus unterscheidet, daß finde ich doch schon sehr arrogant!

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Einen lieben Gruß von


Michael


Geschrieben von Lui am 29.12.2009 um 00:24:

RE: @Max1995

Zitat:
Original von Michael111
@Max1995


Ich habe persönlich freilich nichts dagegen, daß Du diese Karikatur mit dem Schweizer noch ein zweites Mal hier postest.

Aber mich einfach zu übergehen mit meiner sachlich klar nachweisbarer Ausführung, warum und inwiefern sich der Rechtsradikalismus vom Rechtskonservatismus unterscheidet, daß finde ich doch schon sehr arrogant!


Inwiefern hab ich dich übergangen,Michi?

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Geschrieben von Michael111 am 29.12.2009 um 15:29:

Augenzwinkern Nicht absichtlich.....

Freude

Vielleicht nicht absichtlich, das kann sein.

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Einen lieben Gruß von


Michael


Geschrieben von Lui am 29.12.2009 um 19:53:

RE: Nicht absichtlich.....

Zitat:
Original von Michael111
Freude

Vielleicht nicht absichtlich, das kann sein.


Das beantwortet meine Frage nicht.

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Geschrieben von Markus Kenn am 30.12.2009 um 13:35:

Nun denn: Wer Homosexualität als Sünde sieht, hat laut Grubendol eine Homophobie, wer auf die Diktatur in den islamischen Ländern hinweist, eine Islamphobie. Na ja: Dümmer gehts nimmer.


Geschrieben von Grubendol am 30.12.2009 um 13:44:

Beides gelogen...

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Geschrieben von Markus Kenn am 30.12.2009 um 14:20:

Ach, Du kennst wohl Deine eigenen Postings nicht. Oder sind es wieder Scherze wie bei Eva Hermann, die Du als Eva Braun betitelst? Oder wie wäre es wieder mit dem Vorwurf, mal zu Fielmann oder Apollo zu gehen? Von Dir sind allerdings keine Argumente zu erwarten. Ausser Polemik und dummes Zeug kommt von Dir nichts rüber.


Geschrieben von Maggie am 31.12.2009 um 01:00:

Markus, Deine Grubiphobie langweilt. Grubi trifft bestimmt nicht mit jeder Aussage meinen Geschmack, aber die von Dir in Endlosschleife vorgetragenen Polemikvorwürfe sind nichts als Polemik. So kann man es einfach nicht angehen. Was Du zu sagen hast, und ich bin überzeugt, dass Du etwas zu sagen hast, das verpacke bitte nicht immer in Angriffe gegen Grubi. Das zieht nicht.


Geschrieben von Lui am 31.12.2009 um 02:27:

.....und kommt auch nicht gut rüber,sorry Makus,eher einfaltslos.

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Geschrieben von Quark am 31.12.2009 um 10:57:

+1

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Markus Kenn am 31.12.2009 um 14:38:

Ich habe keine Grubiphobie, doch ich nenne Polemik nun einmal Polemik. Und solange er mich einfaltslos einen Lügner bzw. einen Fanatiker nennt, bekommt er auch die entsprechenden Antworten.

Hier geht es um das Minarettverbot, und da sollten wir uns auch einmal die Frage stellen, wie es mit den Menschenrechten in der islamischen Welt bestellt ist. Und dies ist kein "Auge um Auge", keine Islamphobie, was langweiligerweise auch immer wiederholt wird, sondern eine realistische Einschätzung von Tatsachen: Dort gibt es keine Religions- oder Meinungsfreiheit, und selbst das Rote Kreuz - weltanschaulich und religiös neutral - muss dort ihre Fahrzeuge vom Roten Kreuz auf den Roten Halbmond umspritzen.

Solange in der islamischen Welt die Menschenrechte mit Füssen getreten werden, solange ist - was den Islam angeht - äusserste Vorsicht geboten.

Und bitte nicht vergessen, was ich schon so oft gesagt habe: "Auge-um-Auge"-Vorwürfe zeigen von den Diskussionspartnern wirklich weder viel Fantasie noch angemessene Beurteilung meiner Argumente.


Geschrieben von Grubendol am 31.12.2009 um 15:54:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Hier geht es um das Minarettverbot, und da sollten wir uns auch einmal die Frage stellen, wie es mit den Menschenrechten in der islamischen Welt bestellt ist. Und dies ist kein "Auge um Auge", keine Islamphobie, was langweiligerweise auch immer wiederholt wird, sondern eine realistische Einschätzung von Tatsachen: Dort gibt es keine Religions- oder Meinungsfreiheit, und selbst das Rote Kreuz - weltanschaulich und religiös neutral - muss dort ihre Fahrzeuge vom Roten Kreuz auf den Roten Halbmond umspritzen.

Was hat das Minarettverbot mit den Menschenrechten in der islamischen Welt zu tun? Diesen Zusammenhang konntest du bis jetzt nicht erklären.

Über die Missachtung der Menschenrechte in der islamischen Welt wird ständig berichtet, da braucht es keine Schweizerische Xenophobie, um darüber zu sprechen und die Verhältnisse (wie im Iran oder in Saudi-Arabien) zu verurteilen.

Das "Rote Kreuz" mag ja weltanschaulich und religiös neutral sein, aber es trägt nun einmal ein christliches Symbol - das Kreuz, und das wird nun einmal aus gutem Grund in islamischen Ländern nicht gerne gesehen. Wenn es dem "Roten Kreuz" um Hilfe geht, ist es piepegal, wie die Autos aussehen.

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Geschrieben von toffil am 04.01.2010 um 17:19:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Ich habe keine Grubiphobie, doch ich nenne Polemik nun einmal Polemik. Und solange er mich einfaltslos einen Lügner bzw. einen Fanatiker nennt, bekommt er auch die entsprechenden Antworten.

Hier geht es um das Minarettverbot, und da sollten wir uns auch einmal die Frage stellen, wie es mit den Menschenrechten in der islamischen Welt bestellt ist. Und dies ist kein "Auge um Auge", keine Islamphobie, was langweiligerweise auch immer wiederholt wird, sondern eine realistische Einschätzung von Tatsachen: Dort gibt es keine Religions- oder Meinungsfreiheit, und selbst das Rote Kreuz - weltanschaulich und religiös neutral - muss dort ihre Fahrzeuge vom Roten Kreuz auf den Roten Halbmond umspritzen.

Solange in der islamischen Welt die Menschenrechte mit Füssen getreten werden, solange ist - was den Islam angeht - äusserste Vorsicht geboten.

Und bitte nicht vergessen, was ich schon so oft gesagt habe: "Auge-um-Auge"-Vorwürfe zeigen von den Diskussionspartnern wirklich weder viel Fantasie noch angemessene Beurteilung meiner Argumente.

Doch, Markus, Du hast eindeutig beide Phobien!

Und was diesen Rechte-für-Christen-in-der-islamischen-Welt-Kampf angeht, kapiere ich beim besten Willen nicht, dass Du nicht kapierst, worum es eigentlich geht und wie man sich als Christ gegenüber dem Islam verhalten sollte.

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Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen!


Geschrieben von Markus Kenn am 04.01.2010 um 17:58:

Auch die Wiederholung, ich hätte beide Phobien, macht die Aussage nicht wahr(er). Ich nenne Polemik nun einmal Polemik, egal, ob von Grubi, jemand anders oder von Dir. Die Unterstellung, ich hätte Phobien, fällt hierunter.

Abgesehen davon werde ich gerade als Christ die Menschenrechte und die Glaubensfreiheit in der islamischen Welt einfordern dürfen.


Geschrieben von Grubendol am 05.01.2010 um 11:10:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Abgesehen davon werde ich gerade als Christ die Menschenrechte und die Glaubensfreiheit in der islamischen Welt einfordern dürfen.

Fordern kannst du, aber es hört dir niemand zu, der wichtig ist. Wie willst du "Menschenrechte" in Ländern ohne demokratisch gewählte Regierung, ohne funktionierende Verwaltung und ohne unabhängiges Rechtswesen einfordern?

Zumal es in diesem Thread um die kaputten Schweizer geht, nicht um die kaputten Saudis...

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Geschrieben von Lui am 05.01.2010 um 11:27:

Zitat:
Original von Grubendol
Ich finde, zu Weihnachten feiert der Schwachsinn immer besonders „fröhliche Urständ".


Wat is dat denn fürne merkwürdige Aussage.
Wen oder was bezeichnest du den hier als den "Schwachsinn"?

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Geschrieben von Markus Kenn am 05.01.2010 um 16:20:

Grubendol,

mach Dir keine Gedanken darüber, wer mir zuhört und wer nicht; das kannst Du nicht beurteilen. In diesem Thread geht es durch das Minarettverbot auch um die Frage, wie der Islam zu bewerten ist und darum, dass hier wegen der Volksabstimmung in der Schweiz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geklagt wird. Wer für in eigener Sache für Menschenrechte klagt, muss sich die Frage gefallen lassen, wie er es selbst mit den Menschenrechten hält.


Geschrieben von Grubendol am 05.01.2010 um 16:49:

Zitat:
Original von Markus Kenn
In diesem Thread geht es durch das Minarettverbot auch um die Frage, wie der Islam zu bewerten ist und darum, dass hier wegen der Volksabstimmung in der Schweiz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geklagt wird. Wer für in eigener Sache für Menschenrechte klagt, muss sich die Frage gefallen lassen, wie er es selbst mit den Menschenrechten hält.

Nein, in diesem Thread geht es nicht um eine Islam-Bewertung, sondern um eine Bewertung der Entscheidung der Schweizer.

Diejenigen, die klagen werden, sind hier in Europa ansässige Moslemgemeinden, die nichts damit zu tun haben und nicht dafür verantwortlich sind, wie die Verhältnisse in ihren Heimatländern sind, wo die europäischen Vorstellungen von Menschenrechten nicht viel gelten.

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Geschrieben von Markus Kenn am 05.01.2010 um 16:54:

Es geht hier darum, die Frage zu klären, ob das Minarettverbot berechtigt ist oder nicht; damit geht es auch darum, den Islam zu bewerten und zu schauen, wie es um die Menschenrechte in der islamischen Welt besteht.

Auch wenn es sich um ansässige Moslemgemeinden handelt, so wirft die Frage nach den Menschenrechten in der islamischen Welt auch ein Licht auf die Handhabung der Menschenrechte im Islam übeerhaupt. Es ist das konsequente Zu-Ende-Denken einer Weltanschauung, die Frage, ob sie demokratisch ist oder ob die Ausführung des Islams lediglich zu wünschen übrig lässt.

Die Frage nach Religionsfreiheit, nach einem freien Wechsel zu einer anderen Religion oder Weltanschauung oder die Abwendung von jeglicher Religion überhaupt, hat auch der westliche Islam nicht zweifelsfrei ausgeräumt.


Geschrieben von toffil am 05.01.2010 um 17:02:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Abgesehen davon werde ich gerade als Christ die Menschenrechte und die Glaubensfreiheit in der islamischen Welt einfordern dürfen.

Nein, verfault, das wirst Du eben nicht! Raaaaaahhhh!

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Geschrieben von Markus Kenn am 05.01.2010 um 17:25:

Toffil,

schon einmal darüber nachgedacht, dass wir als Christen einen Missionsbefehl haben? Um diesen ausführen zu können, brauchen wir Menschenrechte, also das Recht, unseren Glauben frei wählen zu dürfen, das Recht, unsere Überzeugungen vertreten zu können. Und dies hat mit Menschenrechten zu tun. Jesus ist immer für die Entrechteten eingetreten. Als Sein Jünger tue ich das - so gut ich kann - auch.

Und dies lasse ich mir auch von niemanden verbieten.


Geschrieben von toffil am 05.01.2010 um 17:50:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Toffil,

schon einmal darüber nachgedacht, dass wir als Christen einen Missionsbefehl haben? Um diesen ausführen zu können, brauchen wir Menschenrechte, also das Recht, unseren Glauben frei wählen zu dürfen, das Recht, unsere Überzeugungen vertreten zu können. Und dies hat mit Menschenrechten zu tun. Jesus ist immer für die Entrechteten eingetreten. Als Sein Jünger tue ich das - so gut ich kann - auch.

Und dies lasse ich mir auch von niemanden verbieten.

Wir haben aber auch einen Feind, der das verhindern will.

Und wie sollen wir mit unseren Feinden umgehen? Die andere Backe hinhalten.

So etwas könnte man einen Grundtatbestand des Christentums nennen.

Du kannst doch nicht als Christ in ein islamisches Land gehen und sagen: Hey, ich habe den Befehl, das Christentum zu verbreiten, und erwarte, dass Ihr mich dabei in Ruhe laßt und meine Menschenrechte achtet, basierend auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Unter anderem zeigt gerade das Beispiel China, dass das Christentum sich unter Druck und Verfolgung viel zahlreicher und vor allem nachhaltiger ausbreitet als irgendwo sonst!

Als Christ kannst Du nix tun als Deinen Glauben zu bekennen und mit gutem Beispiel vorangehen. Und mußt in Kauf nehmen, dass Du verlacht und angegriffen wirst.

Übrigens glaube ich ganz persönlich, dass man den gesamten Islam unter dem Gesichtspunkt, den ich in meinem ersten Satz formuliert habe, betrachten muß.

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Geschrieben von Markus Kenn am 05.01.2010 um 18:16:

Dass wir einen Feind haben, der das - die Mission - verhindern will, darin stimmen wir überein. Die andere Backe hinhalten, steht für Gewaltlosigkeit. Die hatte auch Martin Luther King und ist trotzdem gegen das Unrecht der Rassentrennung - also gegen den Verstoss von Menschenrechten - marschiert.

So simpel, die Menschenrechte einzufordern, wie Du das beschreibst, stelle ich mir das auch nicht vor. Man kann aber den hier lebenden Moslems einmal sagen: "Hey, ihr baut hier in Europa Moscheen, doch wie sieht es mit Kirchen bei Euch aus? Ihr beruft Euch auf Religionsfreiheit, und wie sieht es bei Euch aus?"

Natürlich habe ich das hier vereinfacht gesagt: Stil und Form müssen natürlich gewahrt bleiben. Das aber geht.

Dass das Christentum sich gerade in Verfolgung und unter Druck am besten ausbreitet, sehen wir schon im Alten Rom, sehen wir in China, in der islamischen Welt, in Nordkorea, in Vietnam. Open Doors macht hier viel vorbildliche Arbeit. Doch sollten wir nicht hier für unsere Verfolgen Geschwister eintreten?


Geschrieben von Nautilus am 05.01.2010 um 18:24:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Toffil,

schon einmal darüber nachgedacht, dass wir als Christen einen Missionsbefehl haben?


Missionsbefehl ? Wo steht das denn? Missionsauftrag kann man ja noch gelten lassen, aber Befehl?

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Geschrieben von Markus Kenn am 05.01.2010 um 18:44:

Steht so in den Luther- und Schlachterübersetzungen der Bibel. Jesus möchte das auch als Befehl verstanden wissen, also ein Auftrag, dem Folge zu leisten ist.


Geschrieben von Günter am 05.01.2010 um 19:27:

Zitat:
Original von Nautilus
Zitat:
Original von Markus Kenn
Toffil,

schon einmal darüber nachgedacht, dass wir als Christen einen Missionsbefehl haben?


Missionsbefehl ? Wo steht das denn? Missionsauftrag kann man ja noch gelten lassen, aber Befehl?


Hallo Nautilus,

wo liegt für Dich denn der konkrete Unterschied zwischen "Befehl" und "Auftrag"?

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Günter



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Geschrieben von Nautilus am 05.01.2010 um 20:37:

Zitat:
Original von Günter


Hallo Nautilus,

wo liegt für Dich denn der konkrete Unterschied zwischen "Befehl" und "Auftrag"?


Ganz einfach, ich kann z.B. einem Handwerker einen Auftrag erteilen, ich kann ihm aber nicht befehlen, eine Leistung zu erbringen.

Erhalte ich z.B. als Angehöriger der Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr o.ä. von einem Vorgesetzten einen Befehl, so muss ich ihn ausführen, soweit er nicht gegen geltendes Recht verstößt.

Kann es sein, dass der Missionsbefehl nur für die Evangelen, nicht aber für die Katholen gilt?

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Geschrieben von Grubendol am 05.01.2010 um 21:14:

Dass der Missionsbefehl jetzt dafür herhalten muss, das Schweizerische Minarettverbot zu rechtfertigen, ist schon ein starkes Stück...

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Geschrieben von Günter am 05.01.2010 um 21:35:

Hallo Nautilus,

bilde Dir doch bitte Dein eigenes Urteil:

Zitat:
Jesus zeigt sich seinen Jüngern
16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, zu dem Jesus sie bestellt hatte.5 17 Als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder, doch einige hatten auch Zweifel. 18 Jesus trat auf sie zu und sagte: »Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben. 19 Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Und das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.«
Matth. 28, 16 - 20


Zitat:
Die Erscheinungen des Auferstandenen
9 Nachdem Jesus früh am Sonntag auferstanden war, zeigte er sich zuerst Maria aus Magdala, die er von sieben bösen Geistern befreit hatte.4 10 Sie ging und berichtete es denen, die früher mit Jesus zusammen gewesen waren und die jetzt trauerten und weinten. 11 Als sie hörten, dass Jesus lebe und Maria ihn gesehen habe, glaubten sie es nicht. 12 Danach zeigte sich Jesus in fremder Gestalt zwei von ihnen, die zu einem Ort auf dem Land unterwegs waren. 13 Sie kehrten um und erzählten es den anderen, aber die glaubten ihnen auch nicht. 14 Schließlich zeigte sich Jesus den Elf, während sie beim Essen waren. Er machte ihnen Vorwürfe, weil sie gezweifelt hatten und denen nicht glauben wollten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. 15 Dann sagte er zu ihnen: »Geht in die ganze Welt und verkündet die Gute Nachricht allen Menschen!5 16 Wer zum Glauben kommt und sich taufen lässt, wird gerettet. Wer nicht glaubt, den wird Gott verurteilen. 17 Die Glaubenden aber werden an folgenden Zeichen zu erkennen sein: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben und in unbekannten Sprachen reden. 18 Wenn sie Schlangen anfassen oder Gift trinken, wird ihnen das nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.« 19 Nachdem Jesus, der Herr, ihnen dies gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich an die rechte Seite Gottes. 20 Die Jünger aber gingen und verkündeten überall die Gute Nachricht. Der Herr half ihnen dabei und bekräftigte die Botschaft durch die Wunder, die er geschehen ließ.
Markus 16, 9 - 20


Zitate aus: Die Gute Nachricht Bibel
© 1997 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Quelle: Bibelonline.de

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Geschrieben von Nautilus am 05.01.2010 um 22:37:

Zitat:
Original von G�nter
Hallo Nautilus,

bilde Dir doch bitte Dein eigenes Urteil:

. 19 Darum geht nun zu allen V�lkern der Welt und macht die Menschen zu meinen J�ngern und J�ngerinnen! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Und das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.�
Matth. 28, 16 - 20


Zitat:
Die Erscheinungen des Auferstandenen Dann sagte er zu ihnen: �Geht in die ganze Welt und verk�ndet die Gute Nachricht allen Menschen!

Zitate aus: Die Gute Nachricht Bibel
� 1997 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Quelle: Bibelonline.de


Beim Googeln habe ich feststellen können/müssen, dass es diesen so genannten Missionsbefehl tatsaechlich gibt: Matthaeus 28,19. Den Inhalt der Zitate hätte ich eher als Bitte, Auftrag oder bestenfalls Aufforderung verstanden. Aber man kann sich täuschen.

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Geschrieben von Lui am 06.01.2010 um 05:12:

Mißverständnis Missionsbefehl
Montag, 29. Dezember 2008 um 00:00

Ich habe mich für eine Predigt vor einiger Zeit intensiver mit dem so genannten Missionsbefehl aus Mt 28 auseinander gesetzt und dabei eine für mich erschreckende und beglückende Erkenntnis gewonnen. Jahrelang hatte ich die Lutherübersetzung im Kopf, die den griechischen Text mit vier Imperativen wiedergibt:

Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Also: Vier Imperative, vier Befehle, die wir nacheinander ausführen sollen.

Geht!
Macht!
Tauft!
Lehrt!
Diese Übersetzung Luthers ist aber falsch. Es stehen im griechischen Text keine vier Imperative, sondern nur zwei. Und dies macht einen großen Unterschied. Richtig: zwei Imperativ, zwei Partizipien, keine zeitliche Abfolge, sondern eines bedingt das andere, es geschieht zeitgleich, während, indem eben:

Auftrag: Geht
Aufgabe: Macht
Wie (Methode): In dem ihr tauft und in dem ihr lehrt.

Interessant ist für mich, dass es nicht um eine chronologische Reihenfolge geht, sondern um einen Auftrag und dessen Beschreibung. Ich hatte früher immer das Gefühl, so und so muss man evangelisieren und nach dieser bestimmten Reihenfolge hat man es zu tun, aber dieses Verständnis wird dem Text nicht gerecht. Diese Erkenntnis ist für mich sehr entspannend und beschreibt wunderbar einen Aspekt eines missionalen Lebensstils. Der Auftrag ist Teil des Ganzen und lebt in allem was wir tun auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Eingerahmt wird dieser Auftrag und Anspruch des Evangeliums übrigens durch zwei Zusprüche (Vers 18 und 20b). Das finde ich sehr ermutigend, es liegt nicht an mir.

http://www.pastorbuddy.de/theologie/44-mission/217-missverstaendnis-missionsbefehl

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von toffil am 06.01.2010 um 17:30:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Dass wir einen Feind haben, der das - die Mission - verhindern will, darin stimmen wir überein. Die andere Backe hinhalten, steht für Gewaltlosigkeit. Die hatte auch Martin Luther King und ist trotzdem gegen das Unrecht der Rassentrennung - also gegen den Verstoss von Menschenrechten - marschiert.

So simpel, die Menschenrechte einzufordern, wie Du das beschreibst, stelle ich mir das auch nicht vor. Man kann aber den hier lebenden Moslems einmal sagen: "Hey, ihr baut hier in Europa Moscheen, doch wie sieht es mit Kirchen bei Euch aus? Ihr beruft Euch auf Religionsfreiheit, und wie sieht es bei Euch aus?"

Natürlich habe ich das hier vereinfacht gesagt: Stil und Form müssen natürlich gewahrt bleiben. Das aber geht.

Dass das Christentum sich gerade in Verfolgung und unter Druck am besten ausbreitet, sehen wir schon im Alten Rom, sehen wir in China, in der islamischen Welt, in Nordkorea, in Vietnam. Open Doors macht hier viel vorbildliche Arbeit. Doch sollten wir nicht hier für unsere Verfolgen Geschwister eintreten?

Vielleicht hast Du es nicht nur vereinfacht, sondern auch mißverständlich gesagt. Denn aus Deinen Aussagen verstand man bisher, dass die Wahrung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit in der Türkei eine Bedingung für die Erlaubnis eines Minaretts in der Schweiz oder sonstwo wäre!

Dass man Menschenrechte und Religionsfreiheit ansprechen muß, ist völlig klar, das gilt für die ganze Welt. Aber das geht aus christlicher Sicht nicht nach dem Wenn-Dann-Prinzip!

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Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen!


Geschrieben von toffil am 06.01.2010 um 17:34:

Zitat:
Original von Nautilus
Beim Googeln habe ich feststellen können/müssen, dass es diesen so genannten Missionsbefehl tatsaechlich gibt: Matthaeus 28,19. Den Inhalt der Zitate hätte ich eher als Bitte, Auftrag oder bestenfalls Aufforderung verstanden. Aber man kann sich täuschen.

Es spielt aber auch eigentlich keine Rolle, ob man es als Befehl, Auftrag oder freundliche Aufforderung ansieht.

Wir Christen sollen das tun, übrigens alle Konfessionen, um die entsprechende Frage gleich mit zu beantworten, kriegen aber weder die Rübe abgeschnitten noch verlieren wir unser Seelenheil, wenn wir es nicht tun. Kommen wir dem Missionsbefehl nicht nach, haben wir einen enttäuschten Herrn und möglicherweise einen Nachbarn oder Freund, dem die christliche Botschaft in seinem irdischen Leben geholfen hätte, wenn er sie denn von uns gehört hätte. Was das Seelenheil des jeweiligen Nachbarn anbetrifft, sorgt Gott dafür, dass er zumindest die Botschaft und damit die Entscheidungsmöglichkeit von einem anderen gesagt bekommt.

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Geschrieben von toffil am 06.01.2010 um 17:43:

Zitat:
Original von max1995
Mißverständnis Missionsbefehl
Montag, 29. Dezember 2008 um 00:00

Ich habe mich für eine Predigt vor einiger Zeit intensiver mit dem so genannten Missionsbefehl aus Mt 28 auseinander gesetzt und dabei eine für mich erschreckende und beglückende Erkenntnis gewonnen. Jahrelang hatte ich die Lutherübersetzung im Kopf, die den griechischen Text mit vier Imperativen wiedergibt:

Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Also: Vier Imperative, vier Befehle, die wir nacheinander ausführen sollen.

Geht!
Macht!
Tauft!
Lehrt!
Diese Übersetzung Luthers ist aber falsch. Es stehen im griechischen Text keine vier Imperative, sondern nur zwei. Und dies macht einen großen Unterschied. Richtig: zwei Imperativ, zwei Partizipien, keine zeitliche Abfolge, sondern eines bedingt das andere, es geschieht zeitgleich, während, indem eben:

Auftrag: Geht
Aufgabe: Macht
Wie (Methode): In dem ihr tauft und in dem ihr lehrt.

Interessant ist für mich, dass es nicht um eine chronologische Reihenfolge geht, sondern um einen Auftrag und dessen Beschreibung. Ich hatte früher immer das Gefühl, so und so muss man evangelisieren und nach dieser bestimmten Reihenfolge hat man es zu tun, aber dieses Verständnis wird dem Text nicht gerecht. Diese Erkenntnis ist für mich sehr entspannend und beschreibt wunderbar einen Aspekt eines missionalen Lebensstils. Der Auftrag ist Teil des Ganzen und lebt in allem was wir tun auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Eingerahmt wird dieser Auftrag und Anspruch des Evangeliums übrigens durch zwei Zusprüche (Vers 18 und 20b). Das finde ich sehr ermutigend, es liegt nicht an mir.

http://www.pastorbuddy.de/theologie/44-mission/217-missverstaendnis-missionsbefehl

Diese "Einsichten" sind aus vier Gründen völlig falsch:

1. Er schreibt, dass er früher das Gefühl hatte, so und so müsse man evangelisieren. Also meint er heute, es gäbe so eine Vorgabe gar nicht. Diese Vorgabe formuliert er aber ganz konkret: Macht das und das, indem ihr dies und jenes tut. Das ist eine klar umrissene Aufgabe, somit ist die erste Aussage Quatsch.

2. Die Aussage, das richtige Verständnis díeser Stellen wäre die Beschreibung eines missionarischen Lebensstils, ist auch Unsinn. Ein missionarischer oder von mir aus auch missionaler Lebensstil ist, wenn man durch seine Art zu leben einlädt, das Christentum kennenzulernen. Hier wird aber ganz klar eine Tat beschrieben, nämlich Taufen und Lehren.

3. Dieses alternative Verständnis der Bibelstellen suggeriert, dass das Seelenheil durch die Taufe käme (macht sie zu Jüngern, indem ihr sie tauft [und lehrt]). Das ist falsch, das zeigen viele andere Bibelstellen deutlich auf.

4. Im Gegensatz zu der hier geäußerten Behauptung geht es selbstverständlich um eine chronologische Reihenfolge: Die Taufe erfolgt nach der Konfrontation des Menschen mit dem Evangelium und der Bekehrung des Menschen zu Gott. Denn die Taufe ist das offizlelle und öffentliche Bekenntnis des neuen Christen.

Thema komplett verfehlt!

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Geschrieben von Quark am 06.01.2010 um 19:53:

War wohl 'nen Pastor, der eigentlich was ganz anderes studieren wollte. Auf jeden Fall kein echter Christ.

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Lui am 07.01.2010 um 02:02:

Zitat:
Original von Quark
War wohl 'nen Pastor, der eigentlich was ganz anderes studieren wollte. Auf jeden Fall kein echter Christ.


So ein Nonsens!
Geht das schon wieder los mit wer oder was ein echter Christ ist?

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Geschrieben von Quark am 07.01.2010 um 03:34:

Zitat:
Original von max1995
So ein Nonsens!
Geht das schon wieder los mit wer oder was ein echter Christ ist?

Hat das irgendwann mal aufgehört? Hier im Forum sind doch so viele echte Christen - nur weil wir Ungläubigen uns nicht zu Wort melden, ist ein Thema nicht beendet.

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Markus Kenn am 07.01.2010 um 16:21:

Ich habe immer gesagt, dass der, der Menschenrechte einfordert, sich selbst die Frage gefallen lassen muss, wie er es selbst mit den Menschenrechten hält. Wenn Vertreter des Islams beim Minarettverbot darauf hinweisen, dass es hierbei u. a. um die Religionsfreiheit geht, muss die Frage gestattet sein, wie es mit der Religionsfreiheit in der islamischen Welt steht. Und man darf auch für die Menschenrechte kämpfen, z. B. in der islamischen Welt, z. B. in China oder in Nordkorea. Und - um Missverständnissen vorzubeugen - muss man auch im Westen, in Deutschland, in der Schweiz für Menschenrechte eintreten, d. h., für dessen Wahrung. Sollten die Menschenrechte z. B. in Deutschland verletzt werden, erhebe ich ebenfalls meine Stimme.


Geschrieben von Grubendol am 07.01.2010 um 16:58:

Warum protestierst du dann nicht gegen das Minarettverbot?

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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!


Geschrieben von toffil am 07.01.2010 um 17:08:

Zitat:
Original von Quark
War wohl 'nen Pastor, der eigentlich was ganz anderes studieren wollte. Auf jeden Fall kein echter Christ.

Das können wir nicht beurteilen. Nur das, was er schreibt, und das halte ich für Müll.

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Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen!


Geschrieben von Markus Kenn am 07.01.2010 um 17:27:

Grubendol,

ich werde mich wohl kaum für die Freiheitsrechte einer Religionsgemeinschaft einsetzen, die selbst anderen gegenüber intolerant ist.

Und bevor Du es wieder polemische Attacken reitest: Lies erst mal den Koran.


Geschrieben von Grubendol am 07.01.2010 um 17:36:

Folglich geht es dir gar nicht um "Menschenrechte".

Sag' mir, wo und was ich im Koran lesen soll.

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Geschrieben von Markus Kenn am 07.01.2010 um 17:49:

Grubendol,

da haben wir es wieder mit der Polemik.

Vielleicht mal in ein islamisches Land schauen; dort wird der Koran angewandt.

Und lies das Buch ganz durch. Dann ist nichts aus den Zusammenhängen gerissen, auch wenn ich bezweifle, dass Du es dann verstehen würdest.

Abgesehen davon zitiere ich bei Dir eh nicht mehr, weil ja alles in Deiner Polemik "Lüge" oder "Fanatismus" ist.

Mein Engagement für Menschenrechte: Ich stelle mich vor jeden Andersgläubigen, vor jeden Ungläubigen, vor jeden Andersdenkenden, wenn dieser auch Anderen die Freiheit lässt, eine eigene Meinung zu haben, sei diese ganz, teilweise oder gar nicht mit seiner eigenen identisch ist. Freiheit aber für Feinde der Freiheit ist immer gefährlich.


Geschrieben von Grubendol am 07.01.2010 um 18:00:

Blödsinn, es ist eine völlige logische Schlussfolgerung aus deinen Äußerungen, dass es dir nicht um Menschenrechte geht, denn die Moslemgemeinden in der Schweiz haben nichts mit den Verhältnissen in den islamischen Ländern zu tun.

Ich werde den Koran im übrigen nicht im Zusammenhang mit dem Minarettverbot lesen, denn der hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun. Oder kannst du den Begriff "Minarett" im Koran finden?

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Geschrieben von Markus Kenn am 07.01.2010 um 18:09:

Das ist nur eine dumme, polemische Unterstellung Deinerseits.

Der Koran - und hier zeigt sich, wie schlecht Deine Argumentation ist - zeigt, wie intolerant diese Lehre ist. Genausowenig, wie es eine Berufsfreiheit für Heiratsschwindler geben darf, genausowenig kann es Freiheitsrechte für Feinde der Freiheit geben.

Anzuraten ist auch die Lektüre des Buches "Ich habe abgeschworen - Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe" von Mina Ahadi (Ex-Muslima), erschienen im Heyne-Verlag, Kosten 19,95 Euro.

Eine Frau, die sehr mutig ist und vor der ich meinen Hut ziehe.


Geschrieben von Grubendol am 07.01.2010 um 18:19:

Begreifst du es nicht?

Es ist mir egal, wie "intolerant" eine religiöse Lehre ist, weil das eh alles nur Humbug ist, was Religionen verbreiten.

Hier bei uns haben sie sie sich nach unseren Regeln zu verhalten, aber sie haben auch alle unsere Rechte. Und dagegen verstößt die Schweiz und wird deswegen auch vor dem europäischen Gerichtshof verlieren:

Zitat:
Der frühere Sprecher der Genfer Moschee, Hafid Ouardiri, reichte eine Beschwerde gegen den Volksentscheid vom 29. November ein, weil das Verbot seiner Ansicht nach gegen die Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot verstößt.

http://www.welt.de/politik/ausland/article5545378/Minarett-Verbot-beschaeftigt-europaeisches-Gericht.html

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Geschrieben von Markus Kenn am 08.01.2010 um 15:08:

Grubendol,

Du begreifst hier nichts: Wenn die Religionen für Dich ohnehin nur Humbug sind, dann ist doch das Minarettverbot in Deinem Sinne; bei dem Humbug, den Du schreibst (z. B. Eva Hermann mit Eva Braun vergleichen) solltest Du Dich ohnehin nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Der Islam wird sich nur so lange an die Regeln halten, bis eine Gesellschaft "gekippt", also islamiert ist. Aber selbst, wenn Du das erlebst, wirst Du es nicht begreifen.


Geschrieben von Grubendol am 08.01.2010 um 17:58:

Zitat:
Original von Markus Kenn
Du begreifst hier nichts: Wenn die Religionen für Dich ohnehin nur Humbug sind, dann ist doch das Minarettverbot in Deinem Sinne;

Wieso? Soll doch jeder glauben, was er will. Der eine glaubt an UFOs, der andere an Vampire, ein dritter eben an "Gott" in einer seiner vielen "Inkarnationen". Jedem steht sein Wahn zu, das nennt man Toleranz, kennst du natürlich nicht.

Zitat:
Original von Markus Kenn
bei dem Humbug, den Du schreibst (z. B. Eva Hermann mit Eva Braun vergleichen) solltest Du Dich ohnehin nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Verglichen habe ich die nie, du lügst schon wieder. Es war eine polemische Kritik, mit der die "Dame" als Person des öffentlichen Lebens klarkommen muss, wenn sie einen solchen geistigen Nullinhalt von sich gibt.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Der Islam wird sich nur so lange an die Regeln halten, bis eine Gesellschaft "gekippt", also islamiert ist.

Was heißt das?

Aus welchen historischen Beispielen oder woher nimmst du diese Weisheit? In der Schweiz hatten die Minarettgegner in den Kantonen die meisten Stimmen, wo es kaum Ausländer gibt, also reine Fremdenfeindlichkeit ohne jeglichen realen Bezug. Diese Menschen sind krank und gehören in geschlossene Abteilungen.

Beschäftige dich mal mit dem Grundgesetz, mit der europäischen Menschenrechtskonvention, der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, vielleicht begreifst du dann die Unhaltbarkeit deiner Position.

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Geschrieben von toffil am 09.01.2010 um 18:23:

Zitat:
Original von Grubendol
Wieso? Soll doch jeder glauben, was er will. Der eine glaubt an UFOs, der andere an Vampire, ein dritter eben an "Gott" in einer seiner vielen "Inkarnationen". Jedem steht sein Wahn zu, das nennt man Toleranz, kennst du natürlich nicht.

Aus welchen historischen Beispielen oder woher nimmst du diese Weisheit? In der Schweiz hatten die Minarettgegner in den Kantonen die meisten Stimmen, wo es kaum Ausländer gibt, also reine Fremdenfeindlichkeit ohne jeglichen realen Bezug. Diese Menschen sind krank und gehören in geschlossene Abteilungen.

Ich frage mich, wie man gleichzeitig von Toleranz reden und diese Schweizer als krank und bekloppt hinstellen kann. Merkst Du nicht, wie Du Dir selbst widersprichst?

Die Schweizer haben das getan, was Du so vehement einforderst. Weil die Entscheidung Dir aber nicht paßt, behauptest Du, die haben einen Dachschaden. Das ist Demokratieheuchelei á la Bärbel Höhn!

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Geschrieben von Günter am 09.01.2010 um 18:25:

Zitat:
Original von toffil
Ich frage mich, wie man gleichzeitig von Toleranz reden und diese Schweizer als krank und bekloppt hinstellen kann. Merkst Du nicht, wie Du Dir selbst widersprichst?

Die Schweizer haben das getan, was Du so vehement einforderst. Weil die Entscheidung Dir aber nicht paßt, behauptest Du, die haben einen Dachschaden. Das ist Demokratieheuchelei á la Bärbel Höhn!


Absolute Zustimmung, abgesehen von Deinen Ausführungen über die grüne Bärbel Höhn.

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von toffil am 09.01.2010 um 18:29:

Zitat:
Original von Günter
Absolute Zustimmung, abgesehen von Deinen Ausführungen über die grüne Bärbel Höhn.

Wieso? Die hat haargenau das Gleiche gemacht wie Grubendol hier! Bei "Hart aber fair"!

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Geschrieben von Grubendol am 09.01.2010 um 22:46:

Zitat:
Original von toffil
Ich frage mich, wie man gleichzeitig von Toleranz reden und diese Schweizer als krank und bekloppt hinstellen kann. Merkst Du nicht, wie Du Dir selbst widersprichst?

Was ist das für eine Logik? Ich soll tolerant gegenüber Rassisten sein?

Wenn die Schweizer dort, wo am wenigsten Ausländer unter ihnen leben, am meisten für das Verbot stimmen, ist doch eindeutig, dass hier Paranoia herrscht, eine schlimme Geisteskrankheit. Deswegen nenne ich sie krank.

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Geschrieben von toffil am 11.01.2010 um 11:18:

Zitat:
Original von Grubendol
Was ist das für eine Logik? Ich soll tolerant gegenüber Rassisten sein?

Wenn die Schweizer dort, wo am wenigsten Ausländer unter ihnen leben, am meisten für das Verbot stimmen, ist doch eindeutig, dass hier Paranoia herrscht, eine schlimme Geisteskrankheit. Deswegen nenne ich sie krank.

Völliger Unsinn!

Gerade wenn die Leute in den Gebieten mit wenig Ausländern für das Minarettverbot gestimmt haben, spricht das doch dafür, dass es eben keine Islamophobie war. Warum soll ich mich denn bedroht fühlen von jemandem, der gar nicht da ist?

Du benutzt bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Errungenschaften der 68er und die völlige Freiheit, neuerdings auch in Sachen Flugsicherheit, aber jetzt kommt einmal eine demokratische Entscheidung, die Dir nicht schmeckt, und schon holst Du den Hammer raus. Das ist bigott und heuchlerisch.

Und fällt Dir außerdem nicht auf, dass die Schweizer vielleicht das exakt Gleiche tun wie Du?

Dass sie nämlich vielleicht ganz ungerechtfertigt Angst vor dem Islam haben, weil dieser von einigen Fanatikern falsch interpretiert und mißbraucht wird?

Also genau das, was Du mit dem Christentum machst, indem Du gebetsmühlenartig wiederholst, welche Gräuel in seinem Namen begangen wurden und werden, und Dich nicht dafür interessierst, ob das tatsächlich mit dem Christentum zu rechtfertigen wäre?

Deine Haltung ist vollkommen widersprüchlich und inkonsequent.

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Geschrieben von Grubendol am 11.01.2010 um 11:37:

Zitat:
Original von toffil
Zitat:
Original von Grubendol
Was ist das für eine Logik? Ich soll tolerant gegenüber Rassisten sein?

Wenn die Schweizer dort, wo am wenigsten Ausländer unter ihnen leben, am meisten für das Verbot stimmen, ist doch eindeutig, dass hier Paranoia herrscht, eine schlimme Geisteskrankheit. Deswegen nenne ich sie krank.

Völliger Unsinn!

Gerade wenn die Leute in den Gebieten mit wenig Ausländern für das Minarettverbot gestimmt haben, spricht das doch dafür, dass es eben keine Islamophobie war. Warum soll ich mich denn bedroht fühlen von jemandem, der gar nicht da ist?

Das ist ja gerade die Phobie. Es gibt nichts, wovor man Angst haben könnte und man hat trotzdem Angst und stimmt entsprechend ab.

Zitat:
Original von toffil
Du benutzt bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Errungenschaften der 68er

Was hat das mit diesem Thema zu tun? Rein gar nichts.

Zitat:
Original von toffil
und die völlige Freiheit, neuerdings auch in Sachen Flugsicherheit, aber jetzt kommt einmal eine demokratische Entscheidung, die Dir nicht schmeckt, und schon holst Du den Hammer raus. Das ist bigott und heuchlerisch.

Was hat das mit der Flugsicherung zu tun? Rein gar nichts.

Zitat:
Original von toffil
Und fällt Dir außerdem nicht auf, dass die Schweizer vielleicht das exakt Gleiche tun wie Du?

Dass sie nämlich vielleicht ganz ungerechtfertigt Angst vor dem Islam haben, weil dieser von einigen Fanatikern falsch interpretiert und mißbraucht wird?

Also genau das, was Du mit dem Christentum machst, indem Du gebetsmühlenartig wiederholst, welche Gräuel in seinem Namen begangen wurden und werden, und Dich nicht dafür interessierst, ob das tatsächlich mit dem Christentum zu rechtfertigen wäre?

Deine Haltung ist vollkommen widersprüchlich und inkonsequent.

Blödsinn, du bringst hier völlig unterschiedliche Dinge zusammen.

Weder habe ich "Angst" vor dem Christentum, noch setze ich mich für ein Verbot des Kirchturmbaus ein.

Hier geht es um eine Grundrechtsfrage, die absolut nichts mit der einen oder der anderer Religion zu tun hat.

Wäre es vielleicht auch eine "demokratische" Entscheidung für dich, wenn eine Volksabstimmung in einem beliebigen Land das Christentum verbieten würde?

Ich sage dir, ein solches Volksbegehren würde bei uns gar nicht zur Entscheidung angenommen werden.

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Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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