Bürger (in) arbeit" ist schwer zu definieren |
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Bürger (in) arbeit" ist schwer zu definieren
CUXHAVEN. Betreuung alter Menschen geht, Bauhofhelfer geht nicht: An der Frage, welche Stellen als "Bürgerarbeit" erlaubt sind und welche nicht, scheiden sich die Geister. So kommt es, dass derzeit von 54 Stellen, die das Jobcenter Cuxhaven beantragt hat, erst 35 bewilligt sind.
Das Verfahren, nach dem das Projekt "Bürger (in) Arbeit" funktioniert, ist nicht ganz einfach, wie der Leiter des Jobcenters Torsten Stoltz im Gespräch mit den CN erklärt. Umso ehrgeiziger ist das gesetzte Ziel: Bis Ende des Jahres soll für maximal 250 Bürgerarbeiter ein Platz gefunden worden sein.
Das jedenfalls ist das Kontingent, dass dem Jobcenter Cuxhaven vom Bundesverwaltungsamt zugestanden wurde. "Und wir wollen so wenig Plätze wie möglich verfallen lassen", betont Stoltz - immerhin geht es für jeden, der so einen Platz ergattert, um eine dreijährige Beschäftigung für mindestens 900 Euro brutto im Monat. Es lässt sich leicht ausrechnen, welches finanzielle Volumen auf dem Spiel steht, also ist für Stoltz auch nachvollziehbar, dass auf die Einhaltung der Spielregeln penibel geachtet wird. Und damit beginnen die Probleme. Denn entscheidend für die Bewilligung einer Stelle als Bürgerarbeit ist die sogenannte "Zusätzlichkeit". Die ist zwar definiert, aber zugleich Auslegungssache.
http://www.cn-online.de/lokales/news/bue...definieren.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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