Das britische Hertie-Eigentümerkonsortium verhindert nun seit Jahren deutschlandweit eine wirtschaftliche Neubelebung der Hertie-Ruinen. Es tauchen zwar immer wieder - auch in Cuxhaven - interessierte Investoren auf. Umgesetzt wurde von den Investorenplänen bisher aber noch nichts, weil entweder das britische Eigentümerkonsortium nicht mitspielte oder aber keine Bank den wohl immer sehr hohen Kaufpreis für die Objekte einschließlich der Gesamtkonzeptkosten finanzieren wollte. In direkter Nähe der früheren Flagschiffe unserer innerstädtischen Einkaufsstraßen schließen immer mehr weitere Geschäfte . Die ehemals 1a-Geschäftslage um die Hertie-Ruinen verliert überall massiv an Wert.
Steckt da etwa ein System dahinter? Verhindert das britische Eigentümerkonsortium so erfolgreich eine Neubelebung der Ruinen, damit parallel dazu - wer auch immer es sein mag - früher teure Grundstücke in 1a-Geschäftslage jetzt "für ein Ei und ein Butterbrot" kaufen und sich eventuell ganze Herzstücke innerstädtischer Einkaufsstraßen zusammenhängend einverleiben kann?
__________________ Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
BERTOLT BRECHT
Wiederbelebung der Marke Hertie durch Karstadt Kompakt und Schließung [Bearbeiten]
Im Spätsommer 2005 verkaufte Karstadt die in der „Karstadt Kompakt GmbH & Co. KG“ zusammengefassten, kleineren Warenhäuser an die britischen Finanzinvestoren Dawnay, Day und Hilco UK Ltd. Seit 1. März 2007 trugen diese Filialen den Namen „Hertie“ (siehe: Hertie GmbH). Am 31. Juli 2008 meldete das Unternehmen, das bis zu diesem Zeitpunkt bundesweit 73 Warenhäuser betrieb, beim Amtsgericht Essen wegen der Finanzprobleme des britischen Haupteigentümers Dawnay, Day und Hilco UK Ltd. Insolvenz an. Am 20. Mai 2009 beschloss die Versammlung der Gläubiger, die 54 noch unter dem Namen Hertie betriebenen Kaufhäuser sowie die Konzernzentrale in Essen zu schließen, da eine Rettung aussichtslos erschien.
Am 8. August 2009 waren die Hälfte der 50 Hertie-Warenhäuser zum letzten Mal geöffnet. Die restlichen Kaufhäuser wurden am 15. August 2009 geschlossen.[2][3] In einer Aktion der Gewerkschaft ver.di wurde am 27. August 2009 von den ehemaligen Beschäftigten der drei Berliner Hertie-Häuser das Logo des Hertie-Konzerns symbolisch in der Spree[4] versenkt.
Auch in einem anderen Forum wird dieses Thema behandelt .
" Die Situation am nördlichen Ende der Nordersteinstrasse ist nur noch unbefriedigend.
Leerstand des Hertie Gebäudes und vieler umliegender, ehemaliger Geschäfte sowie eine Abkoppelung von der Weihnachtsbeleuchtung lassen diesen Teil der Strasse echt trostlos wirken.
Trotz ehemals großer Ankündigungen und Pläne von Seiten der Stadtpolitik gibt es hier jetzt nur noch Stillstand.
Und der droht auf den Rest der Nordersteinstrasse über zu greifen.
Da stellt sich die Frage, was nun eigentlich soll hier geschehen?
Was sagt denn die Gerüchteküche?
Die ehemalige Stader Hertie Filiale ist zum Billigladen, der "Preis Oase" verkommen.
Ist das ein Vorbild für Cuxhaven? "
Das Problem ist ja deutschlandweit überall gleich mit den Hertie-Ruinen. Und deshalb frage ich mich ja auch, welche Absicht möglicherweise dahinter steckt.
Hier in Cuxhaven wird uns seit Monaten erzählt, eine Neubelebung der Hertie-Ruine sei greifbar nah und hänge "NUR NOCH" davon ab, dass der Investor seine Finanzierung auf die Beine bekommt ....
Schon im Sommer 2009 wollte das Flensburger Unternehmen Hansekontor alle 9 norddeutschen Hertie-Häuser weiterführen. Das verlief dann aber im Sande ...